Saiten

Als Medium und Produkt des Malprozesses entstehen die Saiten als eigenständige Kunstwerke, die nicht von ungefähr an informelle Malerei erinnern. Glatt, geknickt oder gefaltet setzt Embacher Papierseiten ein, um Farben und Formen auf der Leinwand zu verteilen und ineinander zu verweben.

Die Benennung dieser Papiere als Saiten entspringt einer musikalischen Analogie, die Embachers gesamtes Werk durchdringt.
So wie die Saite eines Instruments durch Streichen, Schlagen oder Zupfen in Schwingung versetzt wird, so wird das Papier durch die Hand des Malers zum Medium. Es erzeugt im Farbspiel mit der Leinwand den Bildklang. Ein optischer Klang, der wie der akustische Klang einer Saite nie einen einzelnen, reinen Ton ergibt.

Im Saitenspiel entstehen durch Zusammenstellung mehrerer Saiten neue Werke.

Die Kombination in unterschiedlicher Anzahl und variablem Format und eröffnet neue Bildkompositionen.

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